Beiträge zum Thema: Steuer

Steuerliche Nachteile bei fehlenden oder falschen Belegen

 

Gastbeitrag von Klaus Linke

Als Selbständiger sollten Sie während des Jahres für finanzielle Transaktionen Belege sammeln und Aufzeichnungen machen. Die wichtigsten Belege, die Sie als Steuerzahler betreffen, sollten Sie kennen, damit Ihnen Steuerrückzahlungen nicht aus der Nase gehen.
Je detaillierter später die Aufzeichnungen für Ihre Steuererklärung sind, desto eher erkennt das Finanzamt einzelne Aufwendungen an.
Belege sind u.a. Rechnungen, Quittungen. Kaufverträge, Kassenzettel, Fahrkarten, Spendenbescheinigungen, Parkscheine. Aus Ihnen muss ersichtlich sein, wie viel Sie wofür, wann und wem gezahlt haben.
Zu den Belegen gehören auch sonstige Unterlagen über „steuerlich erhebliche Tatsachen“. Das können z.B. sein Bescheinigungen über die Teilnahme an Fortbildungslehrgängen oder ein Attest über die Notwendigkeit einer Reha-Maßnahme oder Kur.

(weiterlesen…)

Steuerstraftäter wegen Überschreitung der Zahlungsfrist?

Gastbeitrag von Klaus Linke

Kennen Sie auch das Problem mit den engen Fristen für Steuervorauszahlungen? Hat Ihr Finanzamt bei Terminüberschreitung mit Säumniszuschlägen reagiert oder sich großzügig gezeigt? Mit Milde bei Nichteinhaltung der Fristen ist es jetzt vorbei. Ab sofort soll härter auf die verspätete Abgabe von Steueranmeldungen reagiert werden.

Nach einer neuen Verwaltungsrichtlinie sollen die Ämter alle Fälle von verspäteten Umsatzsteuervoranmeldungen und Lohnsteueranmeldungen stets der Steuerstrafsachenstelle vorgelegt werden. Dort entscheidet man, ob die verspätete Abgabe der Erklärung als Steuerhinterziehung gewertet und damit zum Straftatbestand wird. Selbst kleine Verspätungen können künftig harte Strafen zur Folge haben. Es drohen Bußgelder und Strafen wegen Steuerhinterziehung, und zwar zusätzlich zu den Säumniszuschlägen, und das kann Sie im Einzelfall Tausende von Euros kosten.

(weiterlesen…)

Wie Sie Ihre Steuerbelastung noch kurz vor Jahresende senken

Gastbeitrag von Klaus Linke

Das Steuerjahr 2011 geht dem Ende zu. Es bleibt aber immer noch Zeit für Sie, Ihre Steuerlast mit Steuer sparenden Strategien zu mindern. Im Folgenden neun Tipps dazu:

(weiterlesen…)

Können Sie alle Betriebsausgaben absetzen?

Gastbeitrag von Klaus Linke

Viele Steuerzahler, insbesondere Selbständige und Freiberufler, verschenken Jahr für Jahr hohe Beträge, weil sie nicht wissen, was sie alles von der Steuer absetzen können. Deshalb ist es bei der oft erdrückenden Steuerlast für Sie wichtig zu wissen, welche Kosten Sie steuerlich geltend machen können und was dabei beachtet werden muss.

So ziemlich alles, was Sie in Geld einnehmen, muss versteuert werden. Die Einkommensteuer trifft diejenigen, die von der Arbeit leben. Hinzu kommt die Umsatzsteuer, die für Selbständige Pflicht ist und ggfs. für Selbständige, die eine Kapitalgesellschaft betreiben, die Körperschaftsteuer.

Wichtig! Von Ihnen als Selbständigen erwartet das Finanzamt auch Selbständigkeit in Steuersachen. Sie müssen sich hinreichend informieren, um nichts zu verschenken, Fristen einzuhalten und Strafmaßnahmen zu vermeiden.

(weiterlesen…)

Heiraten und Steuern: was ist zu beachten (nicht nur für Selbständige)

Gastbeitrag von Klaus Linke

Man sollte zwar nicht allein aus steuerlichen Gründen heiraten, aber mit der Heirat verändert sich auch steuerlich einiges. Die Zahl der Ehen in Deutschland geht von Jahr zu Jahr zurück. Dabei sind Verheiratete in mancher Hinsicht gegenüber Paaren ohne Trauschein steuerlich im Vorteil.

Bisweilen überlegen heiratswillige Paare, ob sie den Bund fürs Leben kirchlich und/oder standesamtlich schließen sollen. Dabei sollten sie sich darüber klar sein, dass sie vorteilhafte steuerliche Konsequenzen nur dann in Anspruch nehmen können, wenn die Trauung standesamtlich vollzogen wird.

(weiterlesen…)

14 Tipps: So verhalten Sie sich bei einer Betriebsprüfung richtig

Gastbeitrag von Klaus Linke

Die Zahl der Betriebsprüfungen ist in den letzten Jahren enorm in die Höhe geschnellt. Bei einem Unternehmer werden hier die Einkunftsarten des Gewerbebetriebs geprüft, Je nach Größe des Unternehmens und Umfang der Buchführungsunterlegen kann eine solche Prüfung zwischen einem Tag und mehreren Wochen dauern.

Betroffen ist im Grunde jeder Unternehmer, ohne dass es ein nachvollziehbares Auswahlsystem gibt. Häufig können Sie oder Ihr Berater allerdings mit einer baldigen Prüfung rechnen, wenn beim Finanzamt gewisse Auffälligkeiten Ihres Betriebes registriert werden, und zwar u.a. folgende:

  • Ihre Steuererklärung ist nicht plausibel (zu niedrige Gewinne, ständige Verluste),
  • Sie haben hohe Vorsteuer-Überschüsse geltend gemacht,
  • Ihre Gewinne schwanken von Jahr zu Jahr stark,
  • Sie haben bei einer früheren Prüfung Steuern in erheblicher Höhe nachzahlen müssen,
  • Sie zahlen Ihre Steuern ständig verspätet.

(weiterlesen…)

Selbständig: Welche Lohnsteuerklasse ist die Richtige?

Gastbeitrag von Klaus Linke

Steuerklassen gelten nur für Arbeitnehmer und beziehen sich auf die Lohnsteuer. Als Selbständiger zahlen Sie keine Lohn-, sondern Einkommersteuer. Dennoch sind die Lohnsteuerklassen für Sie zumindest indirekt von Bedeutung.

Derzeitige Lohnsteuerklassen:

Derzeit gibt es sechs Steuerklassen, die bewirken sollen, dass die zu zahlenden Steuern zeitnah bezahlt werden. Sie regeln nur die Art und Weise der Steuerzahlung und sagen nichts über die tatsächliche Steuerschuld aus. Ihre Wahl beeinflusst im Ergebnis die Höhe der zu zahlenden Steuern nicht. Die Klassen III und IV gelten für Verheiratete und können sich auch für Selbständige vorteilhaft oder nachteilig auswirken, wenn der Ehepartner abhängig beschäftigt ist.

Irrtümer bei Selbständigen hinsichtlich der Steuerklassen:

Folgenden Irrtümern könnten Sie als jemand, der sich gerade selbständig gemacht hat oder noch nicht sehr lange selbständig ist, erliegen:

  • Für Selbständige gilt eine eigene Steuerklasse: Keine der sechs Klassen ist für Selbständige definiert.
  • Der angestellte Ehepartner darf niemals die Klasse III bekommen: Das genaue Gegenteil ist oft vorteilhaft.
  • Die Steuerklassenwahl III/V bringt beachtliche finanzielle Vorteile: Unter bestimmten Voraussetzungen – etwa gleich hohes Bruttogehalt des angestellten und Gewinn des selbständigen Ehepartners – stimmt das für das erste Jahr. Danach setzt das Finanzamt die Einkommensteuervorauszahlungen höher an.
  • Heiraten bringt keinen finanziellen Vorteil für Selbständige: Stimmt nicht! Verheiratete Selbständige haben über die Einkommensteuererklärung dieselben Vorteile wie Arbeitnehmer. (weiterlesen…)

Wehren Sie sich gegen einen falschen Steuerbescheid

Gastbeitrag von Klaus Linke

Jeder dritte Steuerbescheid ist fehlerhaft. Sie sollten Ihren Bescheid deshalb sorgfältig prüfen und sich wehren, wenn er nicht in Ordnung ist. Gehen Sie dabei wie folgt vor:

Erster Schritt: Bescheid prüfen

Anhand der Kopie Ihrer Steuererklärung, die Sie hoffentlich gemacht haben, fällt die Prüfung leichter. Lassen Sie sich nicht zuviel Zeit. Nach Erhalt des Bescheides bleiben Ihnen nur vier Wochen Zeit, um eventuell Einspruch einzulegen.

Ob Sie zu viel gezahlte Steuern zurück bekommen oder nachzahlen müssen, geht aus der Festsetzungs-Tabelle hervor. Hier können Sie prüfen, ob die gezahlten Beträge für Einkommen- und Kirchensteuer sowie Solidarbeitrag mit den Daten des Bescheids überein stimmen.

Überprüfen Sie auch grundlegende Daten, wie z.B Namen, Anschrift und Bankverbindung.
(weiterlesen…)