Beiträge aus der Kategorie: Finanzen & Steuern

Steuerliche Nachteile bei fehlenden oder falschen Belegen

 

Gastbeitrag von Klaus Linke

Als Selbständiger sollten Sie während des Jahres für finanzielle Transaktionen Belege sammeln und Aufzeichnungen machen. Die wichtigsten Belege, die Sie als Steuerzahler betreffen, sollten Sie kennen, damit Ihnen Steuerrückzahlungen nicht aus der Nase gehen.
Je detaillierter später die Aufzeichnungen für Ihre Steuererklärung sind, desto eher erkennt das Finanzamt einzelne Aufwendungen an.
Belege sind u.a. Rechnungen, Quittungen. Kaufverträge, Kassenzettel, Fahrkarten, Spendenbescheinigungen, Parkscheine. Aus Ihnen muss ersichtlich sein, wie viel Sie wofür, wann und wem gezahlt haben.
Zu den Belegen gehören auch sonstige Unterlagen über „steuerlich erhebliche Tatsachen“. Das können z.B. sein Bescheinigungen über die Teilnahme an Fortbildungslehrgängen oder ein Attest über die Notwendigkeit einer Reha-Maßnahme oder Kur.

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AB IN DEN KNAST – Das Finanzamt jagt eBay-User

Das Finanzamt jagt eBay-User

Gastbeitrag von Klaus Linke

Millionen Deutsche bieten über das Internetauktionshaus eBay oder bei anderen Online-Plattformen Verkaufsartikel an. Wenn Sie auch dazu gehören, sollten Sie sich erkundigen, ob Ihre Zusatzeinnahmen versteuert werden müssen. Es kann sonst sehr teuer für Sie werden. Neuerdings machen Steuerfahnder verstärkt Jagd  auf Online-Gewinne und nehmen dabei auch kleinere Gewinne ins Visier. In der Finanzverwaltung werden spezielle Ermittlungsgruppen für Internetauktionshäuser aufgebaut und immer mehr Sonderkommissionen von Finanzämtern gegründet.

 

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Der goldene Handschlag: Abfindungen sind steuerpflichtig

 

Abfindung

Es gibt das Wort vom „goldenen Handschlag“. Die Bezeichnung meint nichts anderes, als dass einem Beschäftigten der Abschied von einem Unternehmen mit einer Abfindung vergoldet wird, indem er eine Abfindung erhält. Solche Abfindungen zahlen Unternehmen immer dann gerne, wenn sie beispielsweise die Zahl der Beschäftigten reduzieren möchten und Angestellte auf diese Weise ermuntern, die Firma zu verlassen, ohne sie betriebsbedingt kündigen zu müssen. Oder aber Abfindungen werden dann gezahlt, wenn sich der Arbeitgeber auch aus einem außertariflich geschlossenen Vertrag vorzeitig freikaufen möchte.

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Schutz vor Identitätsdiebstahl im Internet

Screenshot Microsite SCHUFA-IdentSafe.de
Alarmierende Zahlen im E-Commerce: Identitätsmissbrauch ist eines der am stärksten wachsenden Verbrechen. Jeder zweite Internetnutzer erlebte in den letzten zwei Monaten Identitätsmissbrauch beim Online-Handel (Quelle: Identitätsmissbrauch im Online-Handel 2012, ECC-Handel). 74% der Deutschen machen sich laut dem Sicherheitsreport 2011 von T-Systems über die unerlaubte Weitergabe ihrer Daten Sorgen. 83% wünsche sich nach einer Verbraucherumfrage von Infratest mehr Unterstützung beim Erkennen von Identitätsmissbrauch.

Die Schufa bietet mit ihrem neuen umfassenden Service ‘IdentSafe’ Schutz bei Identitätsdiebstahl im Internet. Das Sicherheitspaket für 39,90 Euro jährlich umfasst zahlreiche Module – die eigene Bonitätsauskunft inklusive. Wir hatten hier im Blog bereits über den Nutzen von ‘MeineSchufa’ für Selbständige berichtet.

Was beinhaltet der neue Schufaservice ‘IdentSafe’, was bringt er, welche Alternativen gibt es?

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Unangenehme Betriebsprüfungen – selbst verschuldet

Gastbeitrag von Klaus Linke

Als Selbständiger müssen Sie monatliche oder vierteljährige Umsatzsteuervoranmeldungen und jährliche Umsatzsteuererklärungen abgeben. Die moderne Technik bei den Finanzämtern macht es möglich, über flächendeckende Computersysteme auffällige Unterlagen automatisch auszusortieren. Und damit das Zufallsprinzip, das sonst bei der Auswahl der zu prüfenden Betriebe vorherrscht, zu durchbrechen. Auffällige Sachverhalte in Ihrer Steuererklärung bedürfen der Aufklärung. Wenn Sie meinen, geprüft würden doch nur die Großen, haben Sie zwar Recht, aber nur für den Normalfall.

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Steuerstraftäter wegen Überschreitung der Zahlungsfrist?

Gastbeitrag von Klaus Linke

Kennen Sie auch das Problem mit den engen Fristen für Steuervorauszahlungen? Hat Ihr Finanzamt bei Terminüberschreitung mit Säumniszuschlägen reagiert oder sich großzügig gezeigt? Mit Milde bei Nichteinhaltung der Fristen ist es jetzt vorbei. Ab sofort soll härter auf die verspätete Abgabe von Steueranmeldungen reagiert werden.

Nach einer neuen Verwaltungsrichtlinie sollen die Ämter alle Fälle von verspäteten Umsatzsteuervoranmeldungen und Lohnsteueranmeldungen stets der Steuerstrafsachenstelle vorgelegt werden. Dort entscheidet man, ob die verspätete Abgabe der Erklärung als Steuerhinterziehung gewertet und damit zum Straftatbestand wird. Selbst kleine Verspätungen können künftig harte Strafen zur Folge haben. Es drohen Bußgelder und Strafen wegen Steuerhinterziehung, und zwar zusätzlich zu den Säumniszuschlägen, und das kann Sie im Einzelfall Tausende von Euros kosten.

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‘Meine Schufa online’: Was bringt es Selbständigen?

Die in Wiesbaden ansässige Schufa Holding AG – früher: SCHUFA e. V., Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung – macht so manchem Bürger und Selbständigen Angst, weil sie oft nicht wissen, welche Daten gespeichert sind. Die Schufa ist eine privatwirtschaftlich organisierte deutsche Wirtschaftsauskunftei, die von kreditgebenden Unternehmen wie Banken, Sparkassen und dem Handel getragen wird. Die Schufa speichert – mit Einwilligung der Verbraucher – neben Namen, Geburtsdatum, gegenwärtigen und früheren Anschriften auch Daten über den Beginn und den Verlauf einer vertragsgemäßen Abwicklung von Geschäftsbeziehungen, so genannte „Positivmerkmale“. In einer Information weist die Schufa darauf hin, dass 90 Prozent ausschließlich positiv sind. Ebenso werden Daten über nichtvertragsgemäßes Verhalten sowie gerichtliche Vollstreckungsmaßnahmen, Insolvenz („Negativmerkmale“) aus öffentlichen Verzeichnen erfasst. So ist es möglich, dass Autokauf, Handyvertrag und Online-Shopping schnell und sicher für Verbraucher, Händler und Unternehmen gelingen, und das laut Schufa rund 250.000 Mal am Tag.

Jede Person kann unter www.MeineSchufa.de eine einmalige Auskunft nach §34 Bundesdatenschutzgesetz kostenfrei per Post anfordern. Einen dauerhaften Online-Zugriff auf die Bestandsdaten und den sogenannten Basisscore sowie auf Zusatzprodukte kosten einmalig 18,50 € (aktuelle schriftliche Auskünfte per Post beispielsweise werden dann mit 7,80 € berechnet). Anmelden kann sich jeder online, mit neuem Personalausweis oder per Post-Ident-Verfahren – mit einem E-Postbrief-Account sogar direkt auf das System zugreifen. Ich schaue mir MeineSchufa nun seit mehr als einem Jahr an und suchte nach dem Nutzen für Selbständige.

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Verbindliche Auskünfte des Finanzamts: Wer fragt, muss zahlen

Gastbeitrag von Klaus Linke

Wer in Steuerfragen unsicher ist kann beim Finanzamt eine verbindliche Auskunft beantragen. Der Finanzbeamte muss Ihnen sagen, wie sich Ihre Maßnahme steuerlich auswirkt und bleibt an diese Aussage später gebunden.

Ist das die Lösung all Ihrer steuerlichen Probleme? Können Sie vielleicht sogar den Steuerberater sparen?

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