Chefausfall: Was tun im Notfall?

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von unserem Gastautor Mario Herbster

Wenn der Chef oder die Chefin unerwartet ausfallen, ist die Not oft groß. In vielen Firmen gibt es keinen zentralen Ort, an dem alle wichtigen Informationen abgelegt sind. Andreas Streich ist Unternehmer und kennt dieses Problem nur zu gut. Er hat eine benutzerfreundliche und übersichtliche Software auf einem speziellen  kennwortgeschützten USB-Stick entwickeln lassen.

 

Herr Streich, Sie selbst sind auch Unternehmer, wie kamen Sie auf die Idee einen Notfall-Plan auf den Markt zu bringen?

Der Gedanke einen Notfallplan zu entwerfen kam schon vor langer Zeit.  Ich selbst habe bei Mandanten eine Krisensituation miterlebt.  Die Chefs waren damals ausgefallen durch Unfall und Krankheit. Niemand war in der Lage etwas zu unternehmen, da die Mitarbeitern keine Zugriffe auf wichtige Unterlagen und Konten hatten.  Schließlich machte ich mir viele Gedanken darüber, wie man diese tragische Krise hätte verhindern können.  Und so kam ich auf die Idee, ein Konzept für einen Notfallplan zu schreiben.  Der Gedanke war anfangs noch sehr theoretisch, die Idee musste erst reifen. Vor einem dreiviertel Jahr nahm das Projekt schließlich konkrete Züge an und ich beauftragte einen Entwickler, die Software zu programmieren.

Warum treffen die meisten Unternehmen keine Vorsorgemaßnahmen für den Fall, dass der Chef plötzlich ausfällt?

Der Hauptgrund ist vermutlich, dass sich die meisten Menschen nicht gerne mit Notfallsituationen beschäftigen möchten. Es kann durchaus sein, dass dieses Thema völlig verdrängt wird.  Zudem hat ein Unternehmer vordergründig mit vielen anderen Dingen zu tun, die viel präsenter sind.  Z.B. die aktuelle Auftragslage, Finanzen…

Weshalb ist es gerade für kleine und mittelständische Unternehmen so wichtig im Notfall vorbereitet zu sein?

Das Problem bei kleinen und mittelständischen Firmen ist häufig, dass das Geschäft nur von einer Person geleitet wird.  Die Verantwortung wird nicht breit gefächert auf mehrere Personen übertragen. In den meisten Fällen gibt es einen Chef. Bei ihm liegt die gesamte Verantwortung und somit auch der Zugang zu wichtigen Dokumenten. Doch ohne Vorsorgemaßnahmen haben die Mitarbeiter keine Möglichkeit im Notfall zu handeln.  Das führt ein Unternehmen unter Umständen zur vollkommenen Handlungsunfähigkeit und im schlimmsten Fall in die Insolvenz. Deswegen ist es enorm wichtig vorbereitet zu sein.

Was bietet die „ Notfallplan-Software für Firmen“  und wie kann diese richtig eingesetzt werden?

Der Notfallplan für Firmen speichert alle relevanten Informationen, wie zum Beispiel Finanzen, Vermögen, Versicherungen,   Kunden und Lieferanten auf einem kennwortgeschützten USB-Stick mittels einer speziell programmierten Software. Nützliche Hilfetexte erleichtern die Eingabe und die Pflege der Unterlagen. Die für den Notfall relevanten Bereiche werden im Programm übersichtlich dargestellt.  Wichtig ist, dass der Unternehmer tatsächlich alle wichtigen Passwörter und Informationen ablegt und diese auf dem aktuellen Stand hält. Im Idealfall liegt der Stick aus Sicherheitsgründen im Tresor oder beim Steuerberater und  der Stellvertreter  darf im nur Notfall zugreifen. Die potenzielle Vertretung muss natürlich über den Notfallplan informiert sein.

Gibt es vergleichbare Produkte zu Ihrem „Notfallplan“?

Bisher gibt es keinen vergleichbaren Notfallplan in der Form wie wir ihn anbieten. Viele Banken stellen einen sogenannten „Notfallordner“  zur Verfügung.  In diesem werden die wichtigsten Daten handschriftlich festgehalten,  eine Vertrauensperson erhält im Notfall Einblick in die Dokumente. Unsere Lösung ist von daher absolut neuartig und der Stick ist momentan nur über  uns zu beziehen.

Vielen Dank für das Gespräch.

Weitere Informationen zum Notfallstick und zum Erwerb finden Sie unter:

www.notfall-plan.com

Kontakt:

FE Consult GmbH & Co. KG
Andreas Streich
Neckargartacher Strasse 90
74080 Heilbronn
Tel: 07131 797979-0
Fax: 07131 797979-75
E-Mail: a.streich@fe-gruppe.de
www.fe-consult.de
Xing Profil Andreas Streich


 


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