Beiträge zum Thema: VoIP

Telefon 2.0: Smartphones auf dem Büroschreibtisch (6)

Smartphone auf dem Schreibtisch: MyIC-Phone von Alcatel Lucent

Smartphone auf dem Schreibtisch: MyIC-Phone von Alcatel Lucent. Touchscreen, integrierter MP3-Player, Bildschirmschoner uvm. Preis ab 500 Euro

Noch sind sind sie in den Regalen von Saturn oder Conrad in der Unterzahl: Die Internet-Telefone, kurz IP-Telefone. Was in großen Unternehmen längst Standard geworden ist, hält nun allmählich in kleinen und mittelständischen – sowie in Privathaushalten – Einzug. In den kommenden Jahren werden IP-Telefone so selbstverständlich sein wie einst analoge Tisch- oder Schnurlostelefone (DECT-Telefone). Die modernen IP-Telefone bieten ähnliche Funktionen wie so genannte Smartphones oder Tablet-PCs, zum Beispiel einen berührungsempfindlichen Bildschirm, auf dem die Tastatur abgebildet wird.

Auf den folgenden Bildern finden Sie einige Beispiele zum Telefon 2.0, die ich mir angeschaut habe.

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Telefon 2.0: Warnung vor Skype für Geschäftskunden (5)

Skype

Skype ist einfach, unkompliziert – und Videotelefonate unter Skype-Teilnehmern sind kostenlos. Nicht nur das: Gesprächspartner, die sich auf ihrem Smartphone eine Skype-App installiert haben, können von Handy zu Handy kostenlos telefonieren, vorausgesetzt, der Netzbetreiber hat es technisch freigeschaltet. Eine Darmstädter Firma warnt in einer aktuellen Mitteilung vor dem professionellen Einsatz von Skype für Geschäftskunden, unter anderem vor einer von Microsoft entwickelten Technologie namens „Legal Intercept”, die Lauschangriffe auf Internet-Telefondienste wie Skype ermöglicht.

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Telefon 2.0: Internet-Telefone als Schaltzentrale (3)

IP-Telefon snom 870 - Eine Schaltezentrale im Büro

IP-Telefon snom 870 - Eine Schaltzentrale im Büro

Wir setzen unsere Serie “Telefon 2.0″ mit einem Gastbeitrag von Sascha Kruszka, IT-Leiter bei der snom Technology AG, fort.

Durch Voice over IP und Unified Communications Geschäftsprozesse optimieren
IP-Telefone als moderne Schaltzentrale

Das Internet ist aus der heutigen Geschäftswelt längst nicht mehr wegzudenken und gehört ganz selbstverständlich zum Arbeitsalltag. Was ist da näherliegender für Unternehmen, als auch über das Netz zu telefonieren? Die Vorteile von IP-Telefonie liegen auf der Hand: IP-Telefonsysteme fügen sich problemlos in die bestehende IT-Landschaft eines Unternehmens ein und vereinfachen damit Wartung und Administration. Mussten zu analogen beziehungsweise ISDN-Zeiten eigene – und teure – Telefonnetze parallel zum unternehmenseigenen Servernetzwerk aufgebaut und mitunter kilometerlange Kabel verlegt werden, nutzt man heute eine einzige IT-Infrastruktur. Bei einer solchen Verschmelzung von PC und Telefonie wäre es eigentlich eine logische Konsequenz, über an den Rechner angeschlossene Softphones und Headsets zu telefonieren. Doch weit gefehlt: Klassische Tischtelefone – als sichtbare und greifbare Hardware auf dem Schreibtisch – bleiben für die meisten Menschen weiter unverzichtbar. Tischtelefone haben sich seit Jahrzehnten sowohl physisch als auch in psychologischer Hinsicht einen festen Platz in unseren Kommunikationsgewohnheiten erobert und werden ihn noch lange behalten – auch in Zeiten von Unified Communications. Dank IP sind Tischtelefone aber jetzt auf dem Weg, zu multifunktionalen Schaltzentralen zu werden – für Unternehmen und Privatanwender gleichermaßen.

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Telefon 2.0: Virtuelle Telefonanlagen – Vodafone (2)

Vodafone OfficeNet - Beispiel Panungsbüro. Grafik: Thomas Barthmann, Vodafone

Vodafone OfficeNet - Beispiel Panungsbüro. Grafik: Thomas Barthmann, Vodafone

Für den zweiten Teil unserer Serie zum Thema “Telefon 2.0″ habe ich mit Vodafone, einem weiteren Anbieter von virtuellen Telefonanlagen, gesprochen. In diesem Interview wird noch deutlicher, wie Festnetz und Mobilfunk ganz selbstverständlich zusammen wachsen: Das mobile Smartphone kann wie ein normales Nebenstellentelefon benutzt werden, ergänzende Statusinformationen helfen, die Verfügbarkeit von Kollegen im Unternehmen zu erfahren – Instant Messaging lässt grüßen (Status: Abwesend, verfügbar, beschäftigt). Und: Die Tarife hängen nicht mehr vom benutzten Gerät ab! Virtuelle Telefonanlagen eignen sich im übrigen bereits für Unternehmen ab fünf Mitarbeitern.

Experten bezeichnen die Entwicklung auch als “Unified Communications” beziehungsweise durch die Einbeziehung von Geschäftsprozessen und die Integration von Teamwork-Funktionen auch als “Unified Communications & Collebaration”, zu deutsch sinngemäß auch vereinheitlichte, integrierte Kommunikation und Zusammenarbeit.

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Telefon 2.0: Virtuelle Telefonanlagen – Claranet (1)

Daten- und Rechenzentrum mit virtueller Telefonanlage. Foto: Claranet

Daten- und Rechenzentrum mit virtueller Telefonanlage. Foto: Claranet

Das Internet ist aus dem unternehmerischen Alltag nicht mehr wegzudenken. Wir setzen es für Werbung, Marketing, zur Schriftkommunikation oder für lokale Datennetze – Intranet – ein. Da bietet es sich natürlich an, auch das Telefon vollständig ins Internet zu integrieren – eben Telefon 2.0. Internet-Telefonie – so genanntes Voice-over-IP, kurz VoIP – ist den Kinderschuhen entwachsen und wird heute ganz selbstverständlich von mittelständischen Unternehmen und Konzernen eingesetzt, vor allem zur internen Kommunikation. Ebenso hat sich Cloud Computing als ein wesentlicher Bestandteil moderner IT-Infrastruktur entwickelt, also die Nutzung von Rechenleistung, die Speicherung von Daten und Anwendungen in externen Rechen- und Datenzentren. Warum also heute noch Telefonnebenstellenanlagen kaufen oder mehrjährige Mietverträge abschließen, wenn sie zu überschaubaren Kosten, skalierbar und mit externer Administration im Internet verfügbar sind?

In unser neuen kleinen Serie beschäftigen wir uns mit dem Thema “Telefon 2.0″, schauen uns virtuelle und hardwarebasierte Telefonnebenstellenanlagen für kleinere Unternehmen, sowie – durch die Smartphone-Technologie inspirierte – neue Desktop-Telefone und die Entwicklung der Büro- und Kundenkommunikation im allgemeinen an.

Im ersten Teil habe ich mit Sven Lippert gesprochen. Er ist Produktmanager bei Claranet, einem britischen Anbieter für virtuelle Telefonanlagen, der auch deutsche Unternehmen als Kunden anpeilt.

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