Zahlreiche Unternehmen beschränken ihre Pressearbeit auf den Massenversand von E-Mails, die kaum mehr gelesen werden, andere verhalten sich still und warten. Matthias Bonjer, Experte für Online-Medien und Geschäftsführer der Berliner Agentur Zucker Kommunikation, erklärt, welche fünf größten Fehler sie bei der Online-PR vermeiden sollten.

Mattias Bonjer, Geschäftsführer der Agentur Zucker Kommunikation
“Die wesentliche Instrumente für eine erfolgreiche Online-PR werden künftig eigene Medien und Kooperationen sein. Es gilt, die unternehmerischen Themen so im Netz zu verankern, dass Journalisten bei ihrer Themenauswahl und Recherche quasi von selbst die Unternehmensbotschaften finden. Der Wechsel vom ‘Push’ zum ‘Pull’ – von der aktiven zur reaktiven Medienansprache – schreitet weiter voran.”
Die 5 größten Fehler bei der Online-PR
1. Ein und dieselbe Pressemitteilung an alle Medien versenden, am besten per E-Mail, ohne vorher zu fragen.
2. Bei Journalisten ständig telefonisch nachhaken.
3. Keinen oder nur einen schlecht gepflegten Online-Pressebereich besitzen.
4. Kurzfristige Aktionen – verbunden mit der Erwartungshaltung, dass Pressemeldungen direkt abgedruckt werden.
5. Fehlender interner Apparat, um auf Anfragen zu reagieren – auch auf kritische Fragen von Journalisten.
Im vierten und letzten Teil nennt ihnen Diplom-Journalistin und PR-Expertin Cathrin Günzel fünf kostenfreie Presseportale, die sie selbst für ihre PR-Kunden wie Messen, Kongresse, Universitäten und Krankenhäuser, nutzt.