Beiträge zum Thema: Marketing

Meine Firma: Einzigartig oder billiger Gemischtwarenladen?

Foto: JMG, pixelio.de

Foto: JMG, pixelio.de

Bäcker Meyer backt die selben Brötchen wie sein Berufskollege Schmitz, gleich gegenüber auf der anderen Straßenseite. Seine Verkäuferin trägt die selbe Schürze wie die gegenüber, er verkauft den selben Kuchen wie Schmitz, zu den selben Öffnungszeiten wie sein Mitbewerber. Und wenn Schmitz nun heiße Bockwurst verkauft, wird er das auch tun – und ihm nachmachen. Weil es schon immer so gemacht wurde. Seit 1891. “Dem zeig ich’s jetzt mal”, denkt er sich, während er ein Schild im Schaufenster anbringt: “10 Berliner kaufen, einen gibt’s gratis.” Im Marketing richtig positionieren? “Neumodischer Kram”, meint Meyer. “Ordentliche Werbung tut’s auch.” Und überhaupt: den Rest regelt doch der Preis.

Ganz anders bei Bäckermeister Junghans im Nachbarviertel. Zu ihm kommen viele Kunden von weit her, weil er berühmt für seine genussvollen Torten ist. Stadtbekannt ist er inzwischen, der Junghans. Der junge Bäcker musste kürzlich sogar umbauen, um sein Ladenlokal zu vergrößern. Und zwei neue Verkäuferinnen anstellen, damit sich nicht immer so lange Schlangen bilden. Und die hohen Preise zahlen seine Kunden gern. Besonders Sonntags drängeln sich Eltern und Kinder mit leuchtenden Augen in seiner Verkaufsstelle.

Wie positioniere ich mich richtig im Markt, um erfolgreich zu sein?

(weiterlesen…)

Soziale Medien und Vertrieb

Gastautor Robert Nabenhauer

Gastbeitrag von Robert Nabenhauer

Der Einfluss sozialer Medien und Netzwerke im Bereich des Marketings und der Vertriebsanbahnung wächst stetig. Weltweit werden Maßnahmen in Zusammenhang mit sozialen Medien astronomische Budgets eingeräumt, Tendenz steigend. Dieser Aufschwung ist natürlich nicht nur der Technikbegeisterung von Unternehmern, Führungskräften und anderen Verantwortlichen geschuldet, sondern hat im Wesentlichen einen ganz simplen Grund: Viele herkömmliche Marketingmethoden wirken einfach nicht mehr. Dieses Phänomen spüren besonders Firmen aus dem B2B-Bereich, dem Geschäftskundenmarkt. Haben früher im Rahmen der Kaltakquise noch wenige Anrufe genügt, um einen Verkaufsabschluss zu realisieren, hat man heute schon Glück, wenn man überhaupt an der Sekretärin vorbeikommt. Nicht viel besser sieht es bei Zeitungsannoncen oder Postwurfsendungen aus. Die Investitionen in diese Marketingmethoden rentieren sich nur noch in absoluten Ausnahmefällen.

(weiterlesen…)

Wie gut sind Ihre Präsentationen?

Kennen Sie Slideshare? Slideshare ist eine Website, die vom Konzept her mit Plattformen wie Flickr oder Youtube vergleichbar ist. Statt Videos oder Fotos werden dort einfach Präsentationen hochgeladen und mit Etiketten (Tags) versehen. Wie bei anderen Sharing-Plattformen auch, können andere Nutzer nach Präsentationen suchen und sich diese direkt auf der Plattform ansehen.

Die Macher von Slideshare haben sich alle Präsentationen des vergangenen Jahres vorgenommen und ausgewertet. Für alle Statistikliebhaber sind hier die Ergebnisse:

(weiterlesen…)

Geburtstagswünsche an Kunden

o2 Im Zeitalter von E-Mail und Social Media artet ein Geburtstag regelrecht in Stress aus. Zahlreiche Glückwünsche bei Xing und bei Facebook. Es dauert manchmal Stunden, alle Wünsche, teilweise mit sehr netten Lebensweisheiten und Zitaten versehen, zu beantworten. Die interessantesten und liebevollsten Wünsche von Geschäftspartnern kommen meist von kleinen Unternehmern und Kollegen, die auf mich echt und authentisch wirken. Handgeschrieben – und nichts aus der Konserve.

Zu meinem letzten Geburtstag erhielt ich eine Glückwunsch-E-Mail von einem Vertragspartner, dem Mobilfunkanbieter o2. Der erste Konzern in meinem Leben überhaupt, der mir gratuliert hat. Zwar eine ‘maschinelle Konserve für die Masse’, vermutlich von einer externen Marketing- oder PR-Agentur erdacht und programmiert, aber originell, finde ich. Kompliment an o2 – beziehungsweise die externe Agentur für diese Idee!

Schauen Sie sich nachfolgend die Screenshots (Bildschirmfotos) der o2-Marketingaktion an, die ich kommentiert habe – vielleicht eine Anregung für Ihr eigenes Marketing?

(weiterlesen…)

Video: Social Media Marketing

An Social Media scheiden sich die Geister. Was die einen noch für Zeitverschwendung halten, nutzen andere längst als Wettbewerbsvorteil. Das Netzwerken, Werben und Verkaufen auf sozialen Plattformen hat zwar auch seine Tücken, aber mit der richtigen Strategie lassen sich diese Kanäle besonders von kleinen Unternehmen und Selbständigen hervorragend für Marketing, Akquise und Kundenbindung nutzen.

In unserem Video “Social Media Marketing” aus der Reihe Unternehmerwissen leicht gemacht, geben wir Ihnen einen Überblick über in die Möglichkeiten, die die neuen Kanäle Ihnen bieten:

(weiterlesen…)

Inhalte statt Marketing-Floskeln: Werbetexte mit dem BlaBlaMeter testen

Wenn sich Worthülsen in langen Schachtelsätzen aneinander reihen, hat man es häufig mit einem schlimmen Fall von Marketing-Bullshit-Bingo zu tun. Ich muss zugeben, als Marketing-Schaffende bin ich auch nicht immer ganz frei davon.
Wer seine Texte nach Fertigstellung nochmal einem Reality-Check (um beim Bullshit-Bingo zu bleiben) unterziehen möchte oder – ganz schlicht und einfach – feststellen möchte, ob der Text auch für den Kunden verständlich ist, dem sei das BlaBlaMeter empfohlen:

Was daher kommt wie eine kleine Internet-Spielerei liefert erstaunlich gute Ergebnisse und entlarvt sinnfreies Marketing- und PR-Kauderwelsch.

Probieren Sie es doch einfach mal aus.

PS: Dieser Text zeigt übrigens „keine oder nur sehr geringe Hinweise auf ‘Bullshit’-Deutsch“ – Glück gehabt!

Video: Marketing mit kleinem Budget

Ihr Produkt ist klasse, der Preis stimmt auch, nur die Kunden wissen noch nichts davon? Dann sollten Sie sich dringend mit dem Thema Marketing auseinander setzen. Es gibt heute eine Reihe von kostengünstigen Möglichkeiten, mit denen auch kleinere Unternehmen mit begrenztem Budget auf sich und ihre Produkte  aufmerksam machen können.

Wir haben Ihnen in dem Video “Marketing mit kleinem Budget” aus unserer Reihe Unternehmerwissen leicht gemacht eine Reihe von Tipps zusammen gestellt:

 

Weitere interesannte Infos zum Thema Marketing finden Sie auch in DIESER Präsentation der IHK Saarbrücken, auf die ich im Rahmen meiner Recherchen für diesen Post gestossen bin.

Mit welcher Marketing-Strategie bzw. welchem Marketing-Instrument haben Sie besonders gute Erfahrungen gemacht?

7 Fehler, die Sie bei der Preisgestaltung vermeiden sollten

Den Preis für ein Produkt oder eine Dienstleistung zu kalkulieren ist nicht immer einfach. Neben Herstellkosten und Gewinnspanne spielen noch eine ganze Menge weiterer Faktoren eine Rolle. Ich habe für Sie einige der häufigsten Fehler bei der Preiskalkulation aufgelistet:

Kein Überblick über die Situation im Markt

Wenn Sie Ihre Preise machen, sollten Sie genau wissen, welche Preise im Markt üblich sind und von den Kunden akzeptiert werden.

Einfach den Preis der Mitbewerber übernehmen

Fahren Sie eine eigene Preisstrategie und kopieren Sie nicht einfach die Preise der Konkurrenz. Es kann gut sein, dass diese Preise auf der Basis völlig anderer Überlegungen gemacht wurden, als Ihre eigenen Preise.

Das Angebot spielt eine untergeordnete Rolle

Passen Sie auf, dass Sie Ihre Angebote nicht nur alleine um den Preis „stricken“. Neben dem Preis sind für die Kunden Faktoren wie Zeit, Qualität und Service ebenfalls von großer Bedeutung.

Schlechte Argumente für den Preis

Besonders bei hochpreisigen Produkten oder Dienstleistungen spielt die Argumentation rund um das Produkt eine große Rolle. Erklären Sie, wieso die besondere Qualität Ihres Produktes oder Ihrer Dienstleistung einen hohen Preis rechtfertigt.

Überzogene Erwartungen

Bleiben Sie realistisch und überprüfen Sie ihre Gewinn- und Umsatzerwartungen.

Keine Kalkulation

Dem Preis sollte immer eine ausführliche Kalkulation zugrunde liegen. Das Bauchgefühl ist im Geschäftsleben zwar wichtig, Ihre Preise sollten Sie jedoch auf der Basis von Fakten festlegen.

Sie haben nicht auf Nummer Sicher kalkuliert

Bei der Preiskalkulation sollten Sie immer einige Eventualitäten wie Forderungsausfälle durch Nachahmer oder preisaggressive Konkurrenz mit einkalkulieren. Haben Sie außerdem die Kosten im Blick, die erst nach einer gewissen Zeit anfallen wie Steuern, Kreditrückzahlungen, Lohnkosten, Verwaltungskosten etc.