
Daten- und Rechenzentrum mit virtueller Telefonanlage. Foto: Claranet
Das Internet ist aus dem unternehmerischen Alltag nicht mehr wegzudenken. Wir setzen es für Werbung, Marketing, zur Schriftkommunikation oder für lokale Datennetze – Intranet – ein. Da bietet es sich natürlich an, auch das Telefon vollständig ins Internet zu integrieren – eben Telefon 2.0. Internet-Telefonie – so genanntes Voice-over-IP, kurz VoIP – ist den Kinderschuhen entwachsen und wird heute ganz selbstverständlich von mittelständischen Unternehmen und Konzernen eingesetzt, vor allem zur internen Kommunikation. Ebenso hat sich Cloud Computing als ein wesentlicher Bestandteil moderner IT-Infrastruktur entwickelt, also die Nutzung von Rechenleistung, die Speicherung von Daten und Anwendungen in externen Rechen- und Datenzentren. Warum also heute noch Telefonnebenstellenanlagen kaufen oder mehrjährige Mietverträge abschließen, wenn sie zu überschaubaren Kosten, skalierbar und mit externer Administration im Internet verfügbar sind?
In unser neuen kleinen Serie beschäftigen wir uns mit dem Thema “Telefon 2.0″, schauen uns virtuelle und hardwarebasierte Telefonnebenstellenanlagen für kleinere Unternehmen, sowie – durch die Smartphone-Technologie inspirierte – neue Desktop-Telefone und die Entwicklung der Büro- und Kundenkommunikation im allgemeinen an.
Im ersten Teil habe ich mit Sven Lippert gesprochen. Er ist Produktmanager bei Claranet, einem britischen Anbieter für virtuelle Telefonanlagen, der auch deutsche Unternehmen als Kunden anpeilt.
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