Beiträge zum Thema: Datenschutz

Tipps zum Schutz der eigenen Facebook-Chronik

Welcher Internet-Teilnehmer kommt heute noch ohne Facebook aus? In Deutschland sind inzwischen knapp 24 Millionen Nutzer registriert, darunter auch zahlreiche Selbständige und Unternehmen, die das Social Network für ihr Marketing nutzen – aber auch zunehmend persönlich für Freunde und Familie. Mit der erst kürzlich eingeführten Facebook-Timeline werden Lebensereignisse, Fotos, Videos oder Statusmeldungen chronologisch dargestellt, so dass bei intensiver Nutzung eine nahezu lückenlose Lebens- oder Firmengeschichte entsteht. Von der Geburt beziehungsweise der Firmengründung bis zum heutigen Tag.

Nachfolgend habe ich die, nach meiner Ansicht, wichtigsten Tipps für Selbständige zum Schutz der eigenen Facebook-Chronik und der Privatsphäre zusammengestellt.

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Ist der Facebook “Gefällt mir”-Button wettbewerbswidrig?

Zahlreiche Unternehmen setzen ihn inzwischen auf ihren Websites ein: den “Gefällt mir”-Button für Facebook. Kann man dafür abgemahnt werden?

Ein Gastbeitrag von Diplom-Jurist Michael Stolze

Das Kammergericht Berlin bestätigte mit Beschluss vom 29.04.2011 (Az. 5 W 88/11) das vorinstanzliche LG Berlin (Beschluss vom 14.03.2011, Az. 1 O 25/11), wonach der Einsatz des sogenannten Facebook-Plug-in „Gefällt mir“ nicht aus Datenschutzgründen wettbewerbswidrig sei.

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Interview:
Rechtliche Aspekte zu Google Analytics

Google Analytics ist ein kostenloses und mächtiges Instrument, um den Erfolg einer Internetpräsenz oder einer Online-Marketingkampagne zu messen. Mit statistischen Angaben zu Besucherzahlen, Absprungraten, Herkunftsländern und vielem mehr erhält ein Website-Betreiber zahlreiche Informationen über seine Besucher sowie deren Nutzungsverhalten – und kann so den Webauftritt optimieren. Doch gibt es immer wieder Fragen nach den rechtlichen Aspekten. Ich habe daher mit dem Rechtsanwalt Dr. Sebastian Kraska gesprochen, ihn gefragt, was man beachten sollte. Er ist als Rechtsanwalt ausschließlich im Datenschutzrecht sowie als externer Datenschutzbeauftragter tätig – und betreut dabei Unternehmen und Behörden.

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secure.me – Privatsphäre bei Facebook überwachen

Soziale Netze wie Facebook laden dazu ein, persönliche Informationen öffentlich mit Freunden und Kollegen zu teilen. Seien es Fotos, Videos, Musik, kurze Statusmeldungen oder Standorte. Bei intensiver Nutzung geben sie einen ziemlich genauen Einblick in das Leben eines Facebook-Nutzers – von der Geburt bis zum heutigen Tag.

Vor allem Kinder und Jugendliche veröffentlichen spontan Fotos, auf denen ihre Freunde abgebildet sind – ohne sie vorher um Erlaubnis zu bitten. Bei falschen Einstellungen für die Facebook-Privatsphäre gelangen die Bilder so auch mal schnell in falsche Hände. Nicht nur Kinder und Jugendliche sind betroffen, auch Unternehmen und Selbständige bangen um ihren guten Ruf und ihr Geschäft. Werden etwa sensible Daten von Mitarbeitern – in ihrer Freizeit – veröffentlicht und sind diese plötzlich über Google auffindbar? Bei den vielfältigen Möglichkeiten, den komplexen Optionen und den zahlreichen Online-Anwendungen, die Zugriff auf private Daten haben, verliert man schnell den Überblick.

secure.me ist ein kostenfreier Online-Dienst, der Transparenz und Kontrolle über die Privatsphäre und persönliche Daten bei Facebook verschaffen soll. Ich habe ihn mal getestet und war überrascht von meinen Ergebnissen.

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Je kleiner das Unternehmen, desto größer die Moral

Selbstverständlich bezieht sich die Überschrift streng auf das Thema Arbeitsmoral – ein Schelm wer etwas anderes denke! Das Engagement der Mitarbeiter in familiengeführten Unternehmen ist höher als das Engagement der Arbeitnehmer in börsennotierten Unternehmen. Dies ist das Ergebnis der Studie“ Familienunternehmen 2011/2012“, für die das Beratungshauses Auxilion 114 Führungskräfte in deutschen Familienunternehmen befragt hat. (weiterlesen…)

Antrag auf Herausgabe persönlicher Daten bei Facebook

BILD-Aufmacher vom 29.9.2011

BILD-Aufmacher vom 29.9.2011


Die BILD erschien am Donnerstag mit folgender Titelgeschichte: “Skandal bei Facebook – Student deckt auf, was wirklich mit den Daten passiert”. Was war passiert, wie kommen Sie an Ihre persönlichen Daten?

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5 Regeln für E-Mail im Firmenalltag

www.pixelio.de, Foto: Rainer Sturm

www.pixelio.de, Foto: Rainer Sturm

E-Mail ist schnell, direkt, unkompliziert. Glauben viele. Ein Klick – und die Nachricht liegt Sekunden später im Postfach des Empfängers. Genauso schnell erzeugen nebenbei getippte Zeilen aber auch Missverständnisse. Geschriebene Sprache ist komplex und setzt beim Empfänger manchmal ungewollte Emotionen frei. Und nicht alles, was lustig gemeint war, kommt dann auch so an. Ganz zu schweigen von den rechtlichen Schwierigkeiten oder Sicherheitsproblemen. So existieren Aufbewahrungspflichten nach handels- und steuerrechtlichen Bestimmungen; das Gesetz über elektronische Handels-, Genossenschafts- und Unternehmensregister fordert Mindestangaben für Geschäftsbriefe. Schnell verbreiten sich per E-Post zudem Viren in Unternehmensnetzwerken, werden Passwörter erspäht oder vertrauliche E-Mails von Mitarbeitern weitergeleitet. Mails erweisen sich außerdem oft als Produktivitätsbremsen, wenn Riesenverteiler mit jeder Kleinigkeit bestückt werden.

Bei vielen Unternehmen beschränken sich die internen Anweisungen für E-Mails und Internetnutzung auf technische und gesetzliche Aspekte. Verhaltensvorschriften für den Umgangston und das Miteinander im Netz fehlen indes – auch wenn inzwischen fast jeder Mitarbeiter Mails mit Firmenabsender versenden kann. Dabei helfen schon einfache Regeln, Missklängen beim Mailkontakt vorzubeugen. Ein kleiner Knigge mit entsprechenden Rechtsvorschriften für E-Mails im Geschäftsalltag:

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Posteo: Saubere & sichere E-Mail-Konten

Posteo Heute habe ich ein neues E-Mail-Konto eröffnet. Nein, nicht bei einer Bank. Banken waren mal ein Markenzeichen des Vertrauens. Sie haben es bei vielen Kunden im wahrsten Sinne des Wortes verspielt. E-Mail-Konten führe ich bei Hosteurope, bei Gmx, bei Web.de und bei einigen anderen Anbietern. Aber kostenfreie E-Mail-Anbieter wie Gmx oder Web.de leben vor allem von Werbung und der Weitergabe ihrer Kundendaten. Und Hosteurope, ein gestandener Internet-Provider, den ich seit Jahren bezahle, hat es bis heute nicht mal geschafft, eine verschlüsselte Übertragung beim Abruf meiner E-Mails anzubieten.

Posteo, ein kleiner Dienstleister aus Berlin, beschreitet seit September 2009 einen neuen Weg. Für nur einen Euro monatlich garantiert die IT-Firma bei Nutzung ihres E-Mail-Dienstes Werbefreiheit, Datenschutz und Sicherheit. Zur Registrierung werden nicht einmal Bestandsdaten wie beispielsweise Anschrift und Geschlecht abgefragt, was den Nutzern anonymes Mailen ermöglicht. Der Kunde erhält nahezu alle Dienste wie bei anderen E-Mail-Anbietern auch – 2 GB Speicherplatz und hohe Sicherheit durch verschlüsselte Übertragung und Speicherung inklusive. Ein idealer Service für Smartphone-Besitzer. Fasziniert hat mich auch der Umzugsservice: Posteo hilft, die E-Mail-Daten vom bisherigen Anbieter ganz einfach zu transferieren. Die Anmerkung “Sicher gegen Abhören und Beschlagnahmung” zieht hoffentlich keine Steuersünder an :-)

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