Beiträge aus der Kategorie: Mobiles Arbeiten

Checkliste: Mobiles Arbeiten

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Foto: Konstantin Gastmann, pixelio.de

Für die einen ist es Pflicht, andere gönnen es sich: mobiles Arbeiten an anderen Orten. Mal raus aus dem eigenen Büro oder dem häuslichen Arbeitszimmer. Neue Eindrücke fördern Kreativität und Produktivität. Ob Übersetzer, Grafiker, Softwareentwickler oder Journalist – alle Informationsdienstleister könnten theoretisch von überall aus arbeiten. Hauptsache, sie haben Strom und Mobilfunkempfang mit schnellen Internet-Verbindungen (UMTS oder HSDPA).

Manche müssen für einige Zeit bei einem Kunden vor Ort arbeiten, beispielsweise Software- und Datenbankentwickler. Andere fahren ans Meer oder in die Berge. Allerdings setzt mobiles Arbeiten eine detaillierte Planung voraus. Ein Paar Socken oder die Zahnbürste können Sie als ‘digitaler Nomade’ ruhig mal vergessen, aber wehe, Sie vergessen das spezielle Netzladegerät für den Notebook oder fürs Smartphone. Oder Ihre Geldautomatenkarte streikt. Was Sie besser beachten sollten, wenn Sie reisen und mobil per Internet arbeiten – 20 Tipps und Anregungen aus eigener Erfahrung…

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Mobile Internet-Nutzung revolutioniert Geschäftswelt

Die Verbindung von Smartphone und PC

Die Verbindung von Smartphone und PC

25% aller deutschen Haushalte besitzen inzwischen ein Smartphone. Der Branchenverband Bitkom gab bekannt, dass alleine 2011 rund 10 Millionen Smartphones in Deutschland verkauft wurden. In diesem Jahr sollen die Verkäufe sogar nochmal um 39% ansteigen. Die Anzahl der Downloads so genannter mobiler Apps (Applikationen, Programme) kletterte bereits 2010 auf mehr als 900 Millionen in Deutschland an – und der Umsatz mit mobilen Apps erhöhte sich auf rund 360 Millionen Euro. Die Smartphones erweisen sich mit den mobilen Apps als wahre Alleskönner: ob Babyphone, Taschenlampe oder als mobiles Navigationssystem. Deren Absatz war vergangenes Jahr sogar rückläufig. Ein Musterbeispiel für gelungene Smartphone-Apps ist ‘MyTaxi’, die gerade die Taxiwelt revolutioniert…

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„Wenn ich zukünftig mehr Projekte haben werde, wäre es gut zu wissen, wie viel Zeit ich dafür verwende”, Teil 4 Themenspezial Zeitmanagement

Patientengespräche, Behandlungen, Vor- und Nachbereitungen, Dokumentationen, Forschung und Weiterbildung, Terminvereinbarung und allgemeine Büroorganisation: Ein Praxisalltag bringt viele Aufgaben mit sich. René Fix aus Freiburg ist Shiatsu-Praktiker und baut zurzeit seine eigene Praxis auf. Beim Shiatsu wird durch sanften, tief wirkenden Druck, durch Berührung, Dehnung und Bewegung der Energiestrom im Körper verbessert. Die Bewegungen fließen und der Patient spürt eine angenehme, vitalisierende Entspannung.

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“Nicht ohne mein iPhone!”, Teil 3 Themenspezial Zeitmanagement

Interview mit Andreas Streich, Bankfachwirt, Consultant und Geschäftsführer der FE Consult GmbH & Co. KG

imageEin Geschäftsmann ohne Handy? Schwer vorstellbar. Ein Consultant ohne Smartphone? Kaum denkbar. Auch Andreas Streich, Bankfachwirt und Certified Management Consultant aus Heilbronn, kann auf sein iPhone nicht mehr verzichten. Mandantenanfragen müssen zeitnah beantwortet, schwierige Situationen schnell in Angriff genommen werden. Im Themenspezial berichtet der Geschäftsleiter der FE Consult GmbH & Co. KG diesmal, wie er seinen Tag strukturiert und wie ihn die Technik beim Zeitmanagement unterstützt. Streich arbeitet als Unternehmensberater mit dem Schwerpunkt Controlling und Managementcoaching. In einem Verbund von Schwestergesellschaften beraten 40 Mitarbeiter Unternehmen zu allen wichtigen Themen wie Pensions- oder Risk Management.

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Die Last der ständigen Erreichbarkeit

Foto: Rainer Sturm, pixelio.de

Foto: Rainer Sturm, pixelio.de

Im Jammern sind wir Deutschen Weltmeister. Ob es das Wetter ist, die schlechten Straßen in manchen Städten – oder die ständige Erreichbarkeit per Mobiltelefon und E-Mail. Stets haben wir etwas zu beklagen. Ständige Erreichbarkeit soll sogar krank machen – und die Vorteile sind schnell vergessen. Sicher, der Wettbewerb für Selbständige und Freiberufler ist hart. Ist aber die Folge, dass wir ständig und überall erreichbar sein müssen? Während ich diese Zeilen schreibe, meldet sich meine Redaktion. Nicht per Handy, sie riefen in meinem Büro an. Während meines Arbeitsurlaubs am Bodensee teste ich einen Erreichbarkeitsservice. Karola, meine freundliche Call-Center-Agentin, nahm den Anruf entgegen und informierte mich per E-Mail (Empfang mit Smartphone). Ich frage mich, ob ich mein Handy nicht gänzlich für eine Woche ausschalten soll. Was verpasse ich?

 

Gewiss, der Bäcker- oder Fleischermeister wird seinen Kunden im Urlaub per Handy keine Brötchen backen oder Wurst abschneiden können. Mal abgesehen davon, ruft ihn während des Betriebsurlaubs ohnehin kein Kunde an oder schreibt ihm eine dringende E-Mail. Informationsdienstleister und Vertriebler, ausgerüstet mit Notebook, Smartphone und Funk-Internet, könnten aber – rein therotisch – auch im Urlaub oder in der Freizeit arbeiten, Projekte nachbessern, sich über Termine informieren oder Angebote schreiben. Bestimmt sehr zur Freude unserer Partner und der Familie, die sich über unsere Mobilität und ständige Erreichbarkeit begeistern.

Was für ein Erreichbarkeitstyp bist Du :-) ?

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Arbeitsurlaub am Bodensee

Homepage der Stadt Lindau (Bodensee)

Homepage der Stadt Lindau (Bodensee)

Noch vor meinem Sommerurlaub habe ich mich heute spontan entschlossen, eine Woche Arbeitsurlaub zu nehmen. Am Sonntag reise ich nach Lindau am Bodensee.

 

Im Gepäck: Online-Ticket der Bahn, Notebook, Kamera, Smartphone und alle notwendigen Flatrates. Aldi Talk (Prepaid), Festnetz-Flat: 15 € für einen Monat, Internet-Notebook-Flat: 15 € für einen Monat, 5 GB Datenvolumen enthalten. Rufweiterleitung aufs Handy aktiviert (9,9 Cent je Minute). Preisgünstiger lassen sich Arbeit und Entspannung wohl kaum miteinander kombinieren.

Aktualisierung am 21. Juli:

Seit heute teste ich – statt der Rufweiterleitung aufs Handy – den Dienstleister Global Office. Wenn Sie mich anrufen, meldet sich eine freundliche Dame aus dem Call Center, die mich – oder andere Personen im Netzwerk – informiert, oder Termine koordiniert.

Leider fehlt Lindau noch ein Coworking Space. So muss ich für die Arbeit mit einem Garten vorlieb nehmen, mit hoffentlich viel Sonne, Ruhe und Vögelgezwitscher. Seit den eher weniger guten Erfahrungen mit einer Privatunterkunft während meiner letzten Blogdienstreise nach Dresden habe ich mir ein Zimmer in einer schnuckeligen kleinen Pension gebucht. Neben einer entspannten Arbeitsatmosphäre – und neutralen Unterkunft ohne Ablenkung – freue ich mich auch auf einen Besuch bei meiner Familie. Leider kommt die Familie für Selbständige oft viel zu kurz.

Handwerker oder Freiberufler in Lindau?

Interessierte Freiberufler und Handwerksbetriebe, die vom Internet, von Web 2.0, Blogs, Facebook & Co. ebenso überzeugt sind, können sich gerne über das Kontaktformular bei mir melden, wenn sie an einem persönlichen Erfahrungsaustausch interessiert sind. Für eine Tasse Kaffee nehme ich mir gerne die Zeit.

Arbeitsurlaub steuerlich absetzbar?

Ist ein Arbeitsurlaub, frage ich mich gerade, als Geschäftsreise steuerlich voll absetzbar? Wenn ich acht Stunden an einem anderen Ort arbeite, nur meine Freizeit anders verbringe, wie sieht das Finanzamt dies? Ich glaube, ich muss mal unseren Blogexperten für Steuerfragen, Klaus Linke, kontaktieren :-)Urlaubsausgaben richtig von der Steuer absetzen, wie geht das?

Haben Sie bereits entsprechende Erfahrungen zum Thema mit dem Finanzamt gesammelt?

Coworking in Dresden: Inkubator für Startups und Labor für Kreative

Dresdner Elbblick von grauen Wolken überschattet

Dresdner Elbblick von grauen Wolken überschattet. Foto: jac

Dresden ist von grauen Wolken bedeckt, es ist nasskalt bei etwa 13 Grad und ein eisiger Wind weht, als ich mit dem Zug aus Leipzig eintreffe. Ein Trost: nur rund 28 Euro kostet mich mein Online-Ticket mit Bahncard 25 mit dem IC hin- und retour – und der ICE wäre nicht mal schneller gefahren. Aus meiner Jacke tönt eine Frauenstimme aus dem Navi, das auf dem HTC Desire Smartphone installiert ist. Sie lotst mich zu einem sanierten Plattenbau in der Franklinstrasse 20, etwa 15 Minuten zu Fuß vom Hauptbahnhof entfernt.

Neonworx - ein erfolgreiches Coworking-Mischmodell?

Neonworx - ein erfolgreiches Coworking-Mischmodell? Foto: Jac

Hier im Dresdner Südosten, einem Viertel, in dem die Technische Universität (TU-Dresden), die Hochschule für Technik und Wirtschaft und die Uni-Bibliothek zu finden sind, entstand Neonworx, ein interessantes und viel versprechendes Coworking-Mischmodell, das reale Chancen hat, die nächsten Jahre zu überleben. Neonworx ist derzeit auch der einzige Coworking Space in Dresden.

Dresden ist nach Erfurt die zweite Station meiner Coworking-Tour durch Deutschland, die zeigt, wie mobiles – und miteinander – Arbeiten im Internet-Zeitalter funktioniert. Mein erster Tag steht wieder unter dem Motto: ankommen, kennen lernen, nichts überstürzen, meine Energien auf den zweiten Tag fokussieren. Vor mir liegen zwei arbeitsreiche Tage in einer neuen Arbeitsumgebung – eben neon worx.

Bankgeschäfte von unterwegs erledigen

TAN-Generator mit Maestro-Karte

TAN-Generator mit Maestro-Karte

Wer sich heute auf Geschäftsreise begibt, benötigt fast schon eine Checkliste, um keine Daten aus dem Büro zu vergessen. In meinem Beitrag ‘Geschäftsreisen schnell und einfach nachbereiten’ habe ich kurz erklärt, wie man Daten zwischen verschiedenen Geräten – wie Desktop-PC, Notebook oder Tablet-PC und Smartphone (Internet-Handy mit Touchscreen) automatisch synchronisieren lassen kann – und so keine Daten mehr vergisst.

Wie kann ich noch mobiler und unabhängiger vom Büro, Firmensitz oder Homeoffice werden und beispielsweise Bankgeschäfte von unterwegs tätigen – ohne TAN-Listen oder TAN-Generator? Immer mehr Banken bieten fürs Online-Banking neben dem klassischen iTAN-Verfahren und gedruckten TAN-Listen sowie dem smartTAN-Verfahren mit einem TAN-Generator, der eine temporär gültige TAN erzeugt, heute auch das mobile TAN-Verfahren für Handys (mobileTAN) an. Dabei wird bei einer Online-Überweisung oder Online-Änderungen von persönlichen Daten eine TAN per SMS ans Handy gesendet. Die Nutzung ist entweder gänzlich oder bei wenigen Überweisungen (< 10) kostenfrei.

Wer mobile TANs nutzen möchte, sollte sich vorher unbedingt die Sicherheitshinweise bei Wikipedia durchlesen, um Risiken auszuschließen beziehungsweise zu minimieren. Beispiel: Smartphone niemals zum SMS-Empfang der mobileTAN und zum gleichzeitigen Online-Banking nutzen.