Beiträge aus der Kategorie: Gesundheit & Fitness

Ballast abwerfen

Foto: Berlin-Pics, pixelio.de

Foto: Berlin-Pics, pixelio.de

“Das kann ich später bestimmt noch einmal brauchen und trenne mich nicht davon.” Wie oft haben Sie sich das beim Aufräumen schon gesagt? Im Laufe des Lebens und unserer Selbständigkeit sammeln wir so Einiges an, manchmal sogar mehrere tausende von Einzelteilen. Unmengen an Kulis bis zu Aktenordnern, von alten PC-Monitoren bis zu zahlreichen Kabeln. Vor allem aber unnützes Papier und Behältnisse in diversen Formen, um es darin aufzubewahren. Manches brauchen wir nie, anderes nur sehr selten. Dennoch müllen wir unser Büro, die Werkstatt oder den Keller damit zu – wie Messies. Es gibt zahlreiche Bücher, unter anderem “Simplify your Life”, die Tipps geben, wie man sein Leben – Wohnung und Büro – mal so richtig entrümpeln kann.

Das neue Jahr sowie meine Umzüge – privat als auch mit Firma – nahm ich zum Anlass, mich radikal von altem Ballast zu trennen. Einige Anregungen, um den Kopf für neue Projekte und Kunden freizumachen.

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Wie werden wir morgen arbeiten?

Neben der Einkaufsliste für Raclette und Co gehört die Liste mit den Vorsätzen für das nächste Jahr zu den Schreibarbeiten, die zwischen Weihnachten und Neujahr erledigt werden wollen.  Zu den All-Time-Favorite-Vorsätzen wie „schnell 10 kg abnehmen“ oder „endlich mit dem Rauchen aufhören“ können wir Ihnen hier leider keine Tipps geben. Vielleicht möchten Sie aber nach dem stressigen Jahresendgeschäft mal wieder Ihren beruflichen Zustand einer kritischen Betrachtung unterziehen?  Falls dies der Fall sein sollte empfehlen wir Ihnen einen bequemen Sessel, einen Becher mit heißem Glühwein und die Lektüre des Artikels „10 Trends in der Berufswelt – wie wir morgen arbeiten“ auf Sueddeutsche.de. Denn wer sich beruflich verändern möchte sollte wissen, welche Faktoren unsere Arbeit in Zukunft bestimmen und sich entsprechend orientieren.

Burnout vorbeugen

Im letzten Teil unseres Interviews mit der Burnout-Expertin Sabine Freutsmiedl geht es um vorbeugende Maßnahmen, damit es erst gar nicht zu einem Burnout kommt.

Eine zusammenfassende Frage zum Abschluss: Was kann man generell tun, um einem Burnout vorzubeugen?

Sabine Freutsmiedl: Zu allererst gehört sehr viel Ehrlichkeit sich selbst gegenüber dazu. Wir haben einen Fragebogen entwickelt, in dem Interessierte sich anhand von 100 Aussagen selbst einschätzen können. Dazu gehören Fragen nach Kraftquellen und Kraftorten, Fragen nach Glaubenssätzen und Werten, aber auch Sinnfragen. Zur damit verbundenen Selbsterkenntnis könnte gehören, dass der Beruf zum Lebensinhalt geworden ist, verantwortlich dafür vielleicht ein Gefühl der eigenen Unentbehrlichkeit. Deutlich werden könnte, dass eigene Vitalbedürfnisse gar nicht mehr oder nur unzureichend wahr genommen werden. Auffällig ist oft, dass die Hyperaktivität in der Arbeitszeit auch zu Hause nicht mehr gestoppt werden kann – man nicht mehr abschalten kann. Warnsignale sind aber auch die Vernachlässigung der Familie und der Freunde, verbunden mit dem nagenden Gefühl, zu wenig Zeit zu haben. Lebensersatz werden dann zunehmend Sucht- und Trostmittel.

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Burnout: Tipps für Arbeitgeber

Im Gespräch mit der Burnout-Expertin Sabine Freutsmiedl geht es im heutigen Teil um die frühzeitige Entdeckung eines Burnout bei Mitarbeitern.

Welche Tipps haben Sie da für Arbeitgeber parat?

Sabine Freutsmiedl: Zu aller erst die Ent-Tabuisierung des Themas Burnout und des dahinter stehenden Themas „Leistungseinschränkung“. Das ist keine Privatsache der Arbeitnehmer: zum einen kosten Vitalitätsverluste das Unternehmen richtig viel Geld, zum anderen gibt es eine arbeitsgerichtlich einklagbare Fürsorgepflicht des Arbeitgebers – neben der Mitwirkungspflicht des Arbeitnehmers. Und schließlich: der Return on Investment ist beachtlich: Jeder präventiv eingesetzte Euro „erwirtschaftet“ 4 bis 10 € Gewinn. Wo bekommt man noch eine solche Performance?

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Burnout: Betriebliches Gesundheitsmanagement

Im dritten Teil des Interviews mit der Burnout-Expertin Sabine Freutsmiedl geht es um ein betriebliches Gesundheitsmanagement für kleine und mittelständische Unternehmen.

Betriebliches Gesundheitsmanagement: Das wird von kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie Einzelunternehmern/Selbstständigen vielleicht eher als Modeerscheinung wahrgenommen, etwas für die großen Unternehmen, ohne rechten Bezug zu sich selbst und zum Burnout-Thema. Wie sehen Sie das?

Sabine Freutsmiedl: Was die Wahrnehmung angeht, bin ich ganz bei Ihnen. Das von mir gegründete und geleitete Metabalance-Institut hat in einer Befragung mittelständischer Unternehmer und Einzelunternehmer den Befund erheben können, dass es zwar Betroffenheit gibt, wie eigene Vitalitätsverluste, eingeschränkte Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern, Krankheitsfälle, aber andererseits eine Selbstbeschränkung aufgebaut wird: wir haben als Einzelunternehmer oder als kleines Unternehmen mit vielleicht 10 Mitarbeitern keine finanziellen oder zeitlichen Ressourcen und genug damit zu tun, Aufträge zu bekommen und diese abzuarbeiten.

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Burnout: Prävention und Re-Integration von Betroffenen

Sabine Freutsmiedl Im zweiten Teil unserer kleinen Interviewserie mit der Burnout-Expertin Sabine Freutsmiedl geht es um Hilfe und Strategien für Betroffene.

Nun ist Burnout ja wohl eher ein Thema für Ärzte oder Mediziner schlechthin, Sie aber kommen aus der Wirtschaft, verstehen sich als Unternehmensberaterin, Trainerin, als Coach. Welchen Beitrag können Sie durch Ihre Arbeit leisten?

Sabine Freutsmiedl: In zweierlei Weise, in der Prävention und bei der „Wiedereingliederung“, wie es im Fachdeutsch heißt, ich nenne es lieber Re-Integration.

Zur Burnout-Prävention muss man wissen: Burnout ist eigentlich keine Erkrankung an sich, sondern eine symptomatische Beschreibung eines Multisystemversagens von Körper und Psyche. Es ist der Endpunkt eines lang anhaltenden chronischen Stressprozesses. Charakteristische Merkmale sind körperliche und emotionale Erschöpfung, anhaltende physische und psychische Leistungs- und Antriebsschwäche sowie die Unfähigkeit, sich zu erholen.

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Serie zum Thema ‘Burnout’: Interview mit Sabine Freutsmiedl, Burnout-Expertin

Arbeiten bis zum Burnout. Foto: www.rene-marmulla.de

Öfter mal nein sagen beugt Burnout vor.
Foto: www.rene-marmulla.de

Ein ‘Burnout’ kündigt sich bereits frühzeitig an: Du kommst morgens kaum mehr aus dem Bett, bist appetit, antriebs- und schlaflos. Die Arbeit bleibt liegen, Briefe bleiben ungeöffnet, der Bildschirm am PC vor Dir bleibt leer. Du bist überfordert mit allem, was vorher ging, bei neuen Aufgaben, bei Problemen und einfachen Konflikten. Vor allem Selbständige und Führungskräfte neigen dazu, sich zu verausgaben, wie die Geschichte des Unternehmers Bachsmann bei handwerk.com zeigt. Ein erfolgreicher Handwerker mit mehr als 20 Mitarbeitern, der nur schwer “Nein” sagen konnte – und mit der Angst, Verantwortung und Überlastung nicht mehr zu recht kam: irgendwann war er ausgebrannt (engl. Burnout), nicht mehr fähig zu arbeiten. So kann es jedem Menschen passieren.

Ich habe zu diesem Thema ein längeres Interview mit der Burnout-Expertin Sabine Freutsmiedl geführt. Die ehemalige Führungskraft aus großen Unternehmen weiß aus eigener Erfahrung, wovon sie spricht und hat sich heute der Gesundheit verschrieben. Das Interview erscheint als fünfteilige Serie.
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Tipps gegen Herbst- und Winterdepressionen

Winterdepressionen. Foto: Gerd Altmann, pixelio.de

Foto: Gerd Altmann, pixelio.de


Die Volkskrankheit Depression ist die am häufigsten auftretende psychische Erkrankung. Das Bundesgesundheitsministerium schätzt, dass vier Millionen Deutsche von einer Depression betroffen sind und dass gut zehn Millionen Menschen bis zum 65. Lebensjahr eine Depression erlitten haben. Neben den psychischen Ursachen treten aber auch saisonal bedingte, eher leichtere Depressionen auf, die so genannten “Winterdepressionen”. Es wird dunkler, kalt, nass – und die Menschen ziehen sich häufiger in geschlossene Räume zurück. Die Folge: Lichtmangel. In Zusammenarbeit mit Dr. phil. Brigitte Ranft, Heilprakterin aus Giessen, habe ich einige Tipps gegen die Depressionen während der kalten Jahreszeit zusammen gestellt.

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